Eingangsstufe

Grundschule mit Eingangsstufe

  • sandkasten1Die Eingangsstufe wurde in den 70er Jahren an der Friedrich-Ebert-Schule eingeführt.
    Die wichtigsten Eckpunkte des Konzeptes:
  • Sie besteht aus den Klassen E1 und E2, die als Einheit zu verstehen sind.
    Am Ende der E2 gibt es ein erstes Zeugnis in Textform.
  • Es gibt kein Schulreifetest. Stattdessen wird ein Kennenlernvormittag durchgeführt.
  • Die Kinder werden von einer Lehrkraft plus Sozialpädagogen unterrichtet (stundenweise doppelt besetzt).
    Die Lehrkraft führt die Klasse weiter bis Ende der 4. Klasse.
  • Es gibt an der FES keine normale 1. Klasse. Ein Seiteneinstieg ist zwar möglich, aber nicht sinnvoll.
    Während der 2-jährigen Eingangsstufe wird der Stoff des 1. Schuljahres unterrichtet.
  • Die Vorteile einer Eingangsstufe sind:
    • viel Zeit
    • Lernen ohne Druck
    • Freude am Lernen wird aufgebaut
    • Förderung der Selbstständigkeit
    • Kennen lernen der Arbeitstechniken
    • Die Kinder wachsen behutsam in den Schulalltag hinein
    • Zeit für soziale Erfahrungen:
      • Freundschaften aufbauen
      • Zusammenarbeit mit den Mitschülern
      • Vertrauensverhältnis zu den Lehrkräften aufbauen
      • Regeln kennen lernen
  • Die Lehrkraftsandkasten2
    • lernt die Stärken und Schwächen der Kinder gut kennen
    • kann einzelne Kinder in verschiedenen Situationen beobachten
    • die Entwicklung gezielt fördern/herausfordern
  • Spiel- und Unterrichtsphasen wechseln sich ab. Die Arbeitsbelastung steigt für die Kinder behutsam Schritt für Schritt.
  • Die Kinder der Eingangsstufe werden in unterschiedlichen Bereichen gefördert:
    • Sprachförderung
    • Freude am Lesen und an Büchern wecken bzw. weiterentwickeln
    • Training von Wahrnehmung und Konzentration
    • Sport und Bewegung, z.B. Psychomotorik
    • Musischer Bereich (Farben, Formen, Singen, Kneten, Malen, Schneiden, Basteln)
    • Förderung der Feinmotorik und Sensomotorik
    • Vorübungen zum Schreiben (Schwungübungen)
    • Vorübungen zum Lesen (Anlautübungen, Buchstaben, Silben
    • je nach Stand der Kinder)
    • Mathematische Vorübungen (Zahlen von 1 bis 10, Mengenverständnis spielerisch und handelnd, Zahlen schreiben)
    • Arbeiten an sachkundlichen und jahreszeitlich orientierten Themen (Kochen, Backen; Unterrichtsgänge, Ausflüge; Feste feiern)
  • Förderung in vielfältigen Bereichen unter Einbeziehung aller Sinne
  • Selbstständigkeit fördern und fordern
  • Räumliche Gegebenheiten – Die zwei E1 Klassen sind im Pavillon untergebracht.
    Diese Räume bieten:

    • Spiel- und Bauecke
    • Küchenzeile
    • Direkter Zugang zum Gärtchen mit Sandkasten und Schaukel
    • Hochbeet zum Anpflanzen, Pflegen und Ernten